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Am 4. Februar 2006 erschien folgender Bericht im BADISCHEN TAGBLATT:

 

VIERBEINER IN POLEN LEIDEN UNTER SIBIRISCHER KÄLTE

Verein Grenzenlose Tierliebe schickt elf Tonnen Futter

 

Im Tierheim im polnischen Puszcza Mariánska bibbern derzeit rund 600 Hunde bei minus 30 Grad Celsius. Viele von ihnen haben sich tiefe Löcher in den Freigehegen gescharrt, in denen sie versuchen, sich vor dem eisigen Wind und den Minusgraden zu schützen - ein Dach über dem Kopf haben nur die wenigsten. Um den zahlreichen herrenlosen Tieren zu helfen, hat sich im November der Verein Grenzenlose Tierliebe gegründet. Eine Lkw-Fuhre mit elf Tonnen Futter hat Baden-Baden bereits verlassen.

 

Zustande kam der Kontakt durch Jutta Gobmeier, zweite Vorsitzende und Geschäftsführerin des Hundesalons "Berry", die einen Mitarbeiter des Heims kennenlernte, der in Baden-Baden zu Besuch war. Der Mann berichtete von der Situation, die beiden Frauen fuhren hin und machten ich selbst ein Bild. Zehn Mitarbeiter und Helfer aus der Nachbarschaft des polnischen Tierheims arbeiten in dem kleinen Dorf, das 60 Kilometer vor Warschau liegt, rund um die Uhr für die Tiere. 

 

Futter machen bedeute dort im Freien, bei Wind und Wetter und ohne Überdachung, einen Brei aus Graupen und Fleischresten zuzubereiten, sagt Gobmeier. Durch die derzeitigen Temperaturen sei nicht einmal das mehr möglich: Das Wasser sei gefroren, Strom gebe es nur für ein paar Stunden. Die meisten Tiere halten sich im Freien auf, ohne Unterschlupf, da es an Hundehütten mangelt. Auf dem riesigen Gelände des Heims stehen zwar Steinhäuser, doch die seien nicht beheizt.

 

Für deutsche Verhältnisse unvorstellbar: 600 Hunde, gefangen von Tierfängern, zahlreiche Katzen, vier ausgediente Tanzbären und rund 30 Pferde werden in Puszcza Mariánska betreut. Im Vergleich dazu: Das Baden-Badener Tierheim hat nach Aussage Gobmeiers höchstens 50 Hunde.

 

Der Verein möchte nicht nur Lebensmittel spenden. Auf Ausstattung für einen Operationsraum, Medikamente, Kittel und einen OP-Tisch hoffen Gobmeier und Baumeister im März.

 

"Sobald die Temperaturen steigen, fangen wir mit dem Kastrieren an", erklärt Baumeister, denn "rund 500 Hunde sind nicht kastriert", ergänzt Gobmeier. Dann soll ein Ärzteteam mit nach Polen reisen und die dortigen Mitarbeiter einweisen, damit sie einfache Verletzungen selbst behandeln können.

 

Tiere nach Deutschland überführen, das möchte das Frauenteam aber nicht. Ab und zu würde das ein oder andere Tier zwar mitgenommen, aber "wir wollen Starthilfe geben", erläutert Gobmeier, "dort vor Ort soll sich etwas ändern". 

 

Dank Spendern aus Baden-Baden und einer privaten Vorleistung der Vorsitzenden konnte im Januar eine Fuhre mit elf Tonnen Trockenfutter das Land verlassen. Selbst diese wird aufgrund der Witterung und der damit verbundenen benötigten Energiezufuhr der Tiere nicht allzu lange ausreichen.

 

Wer den Verein Grenzenlose Tierliebe unterstützen oder eine Patenschaft für ein Tier übernehmen will, kann sich unter Tel. 07231 - 603 99 87 melden.

Das Spendenkonto bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, hat die Nummer 903 477 06.


Kurz vor der Abfahrt: Ilona Baumeister (links) und Jutta Gobmeier vor einem
kleinen Teil der elf Tonnen Trockenfutter.
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GRENZENLOSE TIERLIEBE e.V.  | grenzenlosetierliebe@yahoo.de