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Folgendes Interview wurde von HALLO HUND im Internet veröffentlicht:

 

 

Täglicher Einsatz für alle wortlosen Geschöpfe!

 

Ob Hund, Ziege oder Esel - mit ihrem Verein Grenzenlose Tierliebe e.V. engagieren sich Ilona und Thomas Baumeister seit 2004 aktiv im In- und Ausland für das Wohl der Tierwelt. Durch Futterspenden, medizinische Versorgung, Kastration und nicht zuletzt Vermittlung, bemühen sich die Gründer, Tieren aller Art zu einem besseren Leben zu verhelfen.

 

Insbesondere bei seiner verstärkten Arbeit auf Kreta stößt der Veren immer wieder auf schreckliche Hundeschicksale: In der sengenden Hitze, kurzleinig an ein rostiges Ölfass angebunden, ohne Wasser oder Futter, sterben hier zahlreiche "Tonnenhunde" einen qualvollen Tod. Andere Vierbeiner wiederum werden, in Plastiktüten verschnürt, achtlos auf Müllkippen geworfen. Durch regelmäßige Kontrollfahrten bemühen sich die Mitarbeiter von Grenzenlose Tierliebe e.V. diese Tiere vor dem Tod zu retten und ein liebevolles Zuhause für sie zu finden. "Hallo Hund" sprach mit der Gründerin Ilona Baumeister, um mehr über ihr Engagement zu erfahren.

 

Hallo Hund: Was macht Grenzenlose Tierliebe e.V. zu einer besonderen Organisation?

 

Ilona Baumeister: Wir sehen in der Liebe und im Einsatz für Tiere weder Landesgrenzen noch Unterschiede zwischen einzelnen Tiergattungen, denn ein verletzter oder sterbender Hund in Polen, der Türkei oder Griechenland braucht genauso unsere Hilfe, wie ein Hund in Deutschland. Nur weil alles weit weg ist, können und dürfen wir nicht einfach unsere Augen verschließen.

 

Selbstverständlich leben wir diese Einstellung und Liebe zu Tieren auch im Täglichen. Das heißt wir leben seit nunmehr 16 Jahren in allen Lebensbereichen vegan (rein pflanzlich).

 

Hallo Hund: Was tun Sie bei einem finanziellen Engpass und wie kann man - auch ohne Geldspende - effektiv helfen?

 

Ilona Baumeister: Wir sind bei all unseren Aktivitäten dringend auf finanzielle Unterstützungen, in Form von Spenden und Mitgliedsbeiträgen angewiesen. Deshalb müssen unsere Einsätze den finanziellen Mitteln unseres Vereins angepasst werden, da alles Andere verantwortungslos wäre.

 

Selbstverständlich sind wir aber auch für Sachspenden, Angebote für Flugpatenschaften sowie aktive Mithilfe dankbar.

 

Hallo Hund: Welche Aufgabe hat man als Flugpate?

Ilona Baumeister: Ein Flugpate bietet einer Tierschutzorganisation die Möglichkeit, ein Tier (Katze oder Hund) aus dem s.g. Ausland, nach Deutschland zu bringen. Bei der Ankunft, in Deutschland, warten bereits die neuen Besitzer bzw. die Pflegestelle, auf den Flugpaten und das Tier.

 

Sämtliche damit verbundene Organisation und Kosten übernimmt die Tierschutzorganisation. Sie hilft dem Flugpaten dann auch bei der Abreise aus dem Urlaubsland, beim Einchecken mit dem Tier, welches in einer Transportbox oder speziellen Transporttasche (bei kleinen Tieren unter 5 kg, die in der Kabine mitreisen dürfen), untergebracht ist.

 

Bei der Ankunft wird das Tier, neben dem Kofferlaufband, an der Sperrgutausgabe, in seiner Box herausgeschoben. Und nun kommt der Einsatz des Flugpaten: Er nimmt die Box auf seinen Gepäckwagen und fährt damit, wie üblich, durch den Zoll. Direkt danach, wird er bereits freudig von den neuen Besitzern des Tieres oder der Pflegestelle in Empfang genommen.

 

Selbstverständlich erhält der Flugpate bereits vor seiner Rückreise, sämtliche Namen und Telefonnummern, sowohl der Personen, die im Urlaubsland zum Einchecken mit dem Schützling kommen, als auch Derjenigen, die das Schätzchen letztendlich in Deutschland abholen werden.

 

Flugpaten sind für uns Tierschutzorganisationen sehr, sehr wichtig. Und wir schätzen jeden Einzelnen sehr und sind ihm für seine Unterstützung mehr als dankbar.

 

Hallo Hund: Glauben Sie bzw. merken Sie, dass Sie mit Ihrem Engagement etwas ändern können?

 

Ilona Baumeister: Es wird sicherlich noch sehr lange dauern, bis sich grundsätzlich für die Tiere etwas zum Guten ändert. Was wir und andere Organisationen bewirken sind sicherlich im Moment noch "Tropfen auf dem heißen Stein". Doch viele Tropfen geben ein Rinnsal, später einen Bach und vielleicht auch einmal einen reißenden Strom...

 

Und schließlich lohnt sich unser Einsatz für jedes einzelne gerettete "Herzchen", welches somit seine Chance auf ein lebens- und liebenswertes Leben erhält.

 

Hallo Hund: Sie sehen täglich so viele leidende Tiere, woher nehmen Sie die Energie immer weiter zu kämpfen?

 

Ilona Baumeister: Wir hatten schon mehr als einmal in unserem Leben das Gefühl an diesem Leid zu zerbrechen. Doch die Tiere müssen dieses schreckliche Leid täglich leben, wir müssen "lediglich" ertragen, es zu sehen und damit umzugehen. Den Tieren ist mit unserem "Zerbrechen" und "Nichtaushalten" absolut nicht geholfen. Das heißt, solange wir leben, sollten wir alles daran setzen, diesen Ärmsten der Armen zu helfen.

Hallo Hund: Glauben Sie es gibt eine Möglichkeit, auf lange Sicht das Aufkommen von „Tonnenhunden“ und das „Entsorgen“ der Tiere auf Müllhalden zu verhindern?

 

Ilona Baumeister: Dies kann sicherlich nur durch die Aufklärung der Bevölkerung erfolgen. Wobei die s.g. "Tonnenhunde" ja schon fast einen "kulturellen" Status haben.

 

Vielleicht gilt es die Griechen effektiv davon zu überzeugen, dass es keinen Sinn macht, Hunde irgendwo, fernab jeglicher Zivilisation, anzuketten, damit sie dann vielleicht einmal bellen, wenn die Ziegen von Bauer A  nach vielleicht drei Wochen zum Grundstück von Bauer B laufen möchten. Doch meistens sind die Hunde aufgrund ihres Daseins in absoluter Hitze, mehrere Tage ohne Wasser und Essen, oft nur ein rostiges Ölfass zum Schutz, so geschwächt, dass sie gar nicht bellen.

 

Oftmals werden die Ölfässer dann noch im "Suff" von den Besitzern, wie auch die meisten Straßenschilder auf Kreta (kann man aufgrund den Durchlöcherungen feststellen) regelmässig beschossen.

 

Die furchtbare Angst und das Leid jeder einzelnen armseeligen Kreatur, die dieses durchmachen muss kann man sicherlich nur erahnen...

 

Hallo Hund: Vielen Dank für das Gespräch und Alles Gute für die Zukunft!

 

Auf der Webseite des Vereins werden nicht nur Hunde, die noch auf eine neue Familie warten, beschrieben, sondern es werden auch über 40 Fellnasen vorgestellt, die gerettet wurden und nun glücklich bei "Adoptiveltern" leben. Mehrmals im Jahr erscheint außerdem das Vereinsblatt Lichtblicke, das über aktuelle Projekte der Organisation informiert.

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GRENZENLOSE TIERLIEBE e.V.  | grenzenlosetierliebe@yahoo.de